unsere Unternehmung führte uns nach Wiesbaden, in die Landeshauptstadt von Hessen.

Wir erkundeten hier in Begleitung eines ortsansässigen Gästeführers in einem kombinierten Stadtrundgang bzw. einer Stadtrundfahrt die Perle des Historismus: durch das Stadtzentrum, vorbei an prächtigen Villen, zum Biebricher Schloss und zum Neroberg. Wir fuhren dann mit der 1888 erbauten Neroberg-Bahn hinauf auf den Wiesbadener Hausberg. Der Antrieb der Bahn basiert auf der Schwerkraft des Wasserballastes (bis zu 7000 l). Der talwärts fahrende Wagen wird an der Bergstation mit bis zu 7.000 Liter Wasser gefüllt und zieht den durch ein 452 m langes Stahlseil verbundenen anderen Wagen auf den 245 m hohen Neroberg. Kommt der talwärts fahrende Wagen unten an, wird das Wasser abgelassen und wieder bergauf gepumpt.

Von hier hatten wir einen herrlichen Ausblick über Wiesbaden. Nun begann auch unsere Kurzwanderung. Vorbei an der 1855 von Herzog Adolf von Nassau, mit Mitteln der Zarenfamilie erbauten russisch-orthodoxen Kirche, führte uns die Tour auf ebenen Wegen (mit Ausnahme einer Steigung) nach Wiesbaden-Rambach. Hier in der Traditionsgaststätte ,,Zum Hirsch“, kehrten wir bei hauseigenem Apfelwein und regionalen und überregionalen Speisen und Getränken zu unserer Abschlussrast ein.